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Rom (sehr grob zeitlich geordnet)

300

303-313:
303 begann die letzte, das ganze Reich erfassende systematische Christenverfolgung, von Galerius und Diokletion angeordnet. Im Westen dauerten die Verfolgung bis 306, im Osten bis 311. Der Bischof von Rom stirbt 304 den Märtyrertod. Wegen der Verfolgung wird erst 308 der nächste Bischof gewählt.
311 beendete Galerius, an Krebs erkrankt, die Christenverfolgung im Osten. In einem Toleranzedigt gestattet er den Christen, ihre Versammlungsstätten wieder aufzubauen und Gottesdienste zu halten.
Am 29.10.312 besiegt Konstantin seinen Rivalen Maxentius nördlichen von Rom an der Milvischen Brücke. In der Schlacht hatte er auf den Gott der Christen gesetzt.
Im Februar 313 erlässt Konstantin zusammen mit Licinius ein Edikt (Mailänder Zirkularmandat = „Mailänder Edikt“), das den Christen Gleichberechtigung mit anderen Religionen gewährt.
324 besiegt Konstantin Licinius und ist Alleinherrscher. Immer offenkundiger fördert er die christliche Religion. Er fördert den Kirchenbau , befreit den Klerus von Steuern und öffentlichen Dienstleistungenn, stellt die Bischöfe mit hohen Beamten gleich, gibt den Christen das Recht auf Eigentum, schenkt ihnen Grundbesitz und führt am 3.7.321 den Sonntag als Ruhetag ein.

Die Basilika als Kirche der frühen Christen:
Die heidnischen Tempel waren auf Außenwirkung bedacht. Der Schwerpunkt bei den christlichen Basiliken lag auf dem Innenraum, weil sich dort die Gemeinde versammelte. Im römischen Bauen war die Basilika ein profaner Ort für Handelsgeschäfte und für die dazu gehörende Gerichtsbarkeit. Sie war ein meist durch Säulen und Pfeiler gegliederter mehrschiffiger Bau. Nachdem der christliche Glaube per Erlass von Kaiser Konstantin im römischen Reich geduldet wurde (313), ließ Konstantin Basilien erbauen. Die Lateransbasilika war die erste Kirchenstiftung Konstantins. Die Lateransbasilika hatte wie die anderen alten Basiliken einen hölzernen offnen Dachstuhl. S. Paolo fuore le Mura und S. Sabina geben einen Eindruck von den frühen Basiliken. Die Basilika bestimmt die Gestalt des Kirchenbaus in weiterentwickelten Formen bin in die Gegenwart.

Schola cantorum und Ambo:
Die Schola cantorum ist eine Form der Chorschranke. Der Vorläufer der Kanzel war der Ambo (von anabaino = hiinaufsteigen). Schon im 3./4. Jahrhundert werden erhöhte Plätze für das Vorlesen der Bibel, die Psalmsänger und die Predigt erwähnt. Der Ambo war ein mit einer Brüstung versehenes Podest, das durch zwei symmetrisch angelegte Treppen zugänglich war. Er stand entweder frei im Raum oder war mit den Altarschranken verbunden. In Italien finden sich 12-14. Jahrhundert zu Seiten der Schola cantorum zwei einander gegenübergestellte Ambonen. Nördlich der Alpen scheint es nur wenige frei stehende Ambonen gegeben zu haben. Im späten 12. Jahrhundert kam dort der Lettner auf. Die Lettnerbühne oder Lettnerkanzel ersetzte häufig den Ambo.

» Rom, Alt-St. Peter (Modell) Alt-St. Peter ist eine der Kirchenstiftungen von Kaiser Konstantin. Konstantin ließ diese Basilika am Vatikan über dem Grab von Petrus errichten. Zuvor stand dort seit 160-180 ein Tropaneum (Grabmahl) für Petrus. Von 319-322 (324-349) entstand darüber die Petrus-Basilika. 119 Meter lang, 64 Meter breit. Fünf Schiffe und ein Querschiff. Diese Basilika hatte – wie jede anständige frühchristliche Basilika – ein Atrium (Vorhof) zur Sammlung der Gläubigen. Märtyrer- und Pilgerkirche. Sie wurde zu einem Pilgerzentrum, die Päpste residierten weiterhin bei der Laterankirche. 639 eroberten die Araber Jerusalem, das erschwerte nun eine Wallfahrt nach Israel. Daher nahmen die Wallfahrten nach Rom deutlich zu. Als seit der Hinwendung der gemanischen Völker zum Christentum mehr Pilger von dort kamen, entstanden um Alt-St. Peter Pilgerhospizen. Seit 800 wurden in dieser Kirche die römisch-fränkischen und römisch-deutschen Kaiser gekrönt. Weil der Papst Rom für sich alleine reklamierte, sollte der Kaiser Rom nicht betreten – und St. Peter lag außerhalb von Rom. Über 100 Jahre waren die Päpste im Exil in Avignon, 1420 kam der erste Papst (Martin V.) nach Rom zurück. Um die Mitte des 15. Jahrhunderts verlegten die Päpste ihre Residenz nach St. Peter. Der Vatikan ließ sich besser verteidigen als der Lateran. » Atrium (Vorhalle) - » Schiff 1 - » Schiff 2 .

400

» Rom, S. Paolo fuori le Mura (St. Paul vor den Mauern) katholisch. 386/395-402/403 an der Via Ostiensis errichtet inmitten einer Nekropole über dem Grab von Paulus. Vor der Kirche befand sich hier eine kleine Gedenkstätte. Baumeister der Basilika: Kyriades. Er baute die Kirche nach der Basilika Ulpia auf den Kaiserforen. S. Paolo brannte 1823 ab und wurde dann weitgend originalgetreu und nur leicht historisierend bis 1854 wieder aufgebaut. Fünfschiffige Säulenbasilika, 80 Säulen, 132 Meter lang, 65 Meter breit. Der Kreuzgang von 1214 blieb vom Feuer verschont. Triumphbogen. Altar-Ziborium. Osterleuchter 5 Meter hoch. Apsismosaik von 1220 mit Christus, Petrus, Andreas, Lukas und Paulus. Unter dem Altar in der Confessio sieht man einen Sarkophag, der die Überreste von Paulus enthalten soll, der 67 als Märtyrer in Rom starb. » Bild 2 - » Apsis - » Confessio - » Paulusgrab .

» Rom, S. Sabina (Basilika) katholisch. Auf dem Aventin. Eine stilreine frühchristliche Basilika, erbaut 422-432. Auf der Innenseite der Eingangswand steht, dass ein Presbyter Petrus aus Illyrien unter Papst Cölestin I. (422-432) die Kirche unter Einsatz seines ganzes Vermögens erbauen ließ. Dreischiffige Säulenbasilika. 24 Antike Säulen, Marmorintarsien über den Arkaden, lichtdurchflutestes Mittelschiff. Schola cantorum mit Flechtbandmotiv an den Chorschranken (langobardisch, 8./9. Jahrhundert). Die Bildtafel am Portal (um 430) von S. Sabina zählt zu den frühesten Kreuzigungsdarstellungen. Kanzel, Chor und Bischofsstuhl sind aus dem 9. Jahrhundert. Anfang des 20. Jahrhunderts hat man die Kirche wieder in die frühe Form zurückversetzt. Die Wandmalereien wurden nach alten Stichen wieder rekonstruiert. Sabina war entweder eine Märtyrerin oder die Frau, der das Grundstück gehörte oder die, über deren Haus die Kirche erbaut wurde. » Bild 2 - » Bild 3 - » Bild 4 - » Bild 5 - » Apsis - » Decke .

500

» Rom, SS. Cosma e Damiano (Basilika) katholisch. 526/17. Jahrhundert. Ein römischer Tempel auf dem Forum wurde 526 in diese Kirche umgewandelt. Das Kuppelgewölbe des sog. Tempel des Romulus (oder des des Sohnes des Kaisers Maxentius (4. Jahrhundert) blieb als Teil der Kirche erhalten. Neben dem Altar ein alter Osterleuchter. Das barocke Innere stammt aus dem 17. Jahrhundert, Architekt: Luigi Anigucci. Cosmas und Damian waren Brüder, Ärzte und Märtyrer aus Kleinasien oder Arabien. Byzantinisches Mosaik in der Apsis (526-530): Der erhöhte Chistus mit Schriftrolle im Redegestus auf den Wolken des Himmels; der auf einer Palme sitzende Phönix als Gleichnis Christi; Petrus führt Cosmas zu Christus. Gegen Ende des 4. Jahrhunderts war der römische Senat fast vollständig zum Christentum übergetreten. Der heidnische Kult wurde 392 verboten. Papst Gregor der Große (590-604) gestattete die Umwandlung von heidnischen Tempeln in christliche Kirchen. Auf dem Forum in Rom wurden nun zahlreiche – zum Teil verfallene – Gebäude umgewandelt. Auf dem Forum sind die Namen von elf Kirchen überliefert. » Apsis .

600

» Rom, Pantheon = S. Maria ad Martyres = S. Maria Rotonda katholisch. Erstes Pantheon 27 v.Chr. Erneuert 118-125 n.Chr. Zunächst der Tempel für Alle Götter oder für den Allgott. Das bedeutendste und besterhaltendste Bauwerk der Antike in Rom. Wohl 608 schenkte Kaiser Phokas das Gebäude der Kirche. Am 1. November 609 wurde das Pantheon von Bonifatius IV. Maria und allen Heiligen geweiht. Raffael und zwei italienische Könige sind hier begraben. Das Dach ist eine freitragende Kuppel. » Bild 2 - » Apsis - » Kuppel .

800

» Rom, S. Prassede (all` Esquilino) (Basilika) katholisch. Die Kirche wurde in der ersten Hälfte des 9. Jahrhundert (karolingische Renaissance) von Papst Paschalis I. (817-824) an der Stelle eines Oratoriums aus dem 2. Jahrhundert gegründet. Trotz Veränderungen im Inneren ist die ursprüngliche Struktur der Kirche zu erkennen. Dreischiffige Basilika, Granitsäulen. Praxedis/Prassede war eine Märtyrerin. Mosaiken aus dem 9. Jahrhundert in Apsis und Chor. In der Apsis stehen Praxedis und ihre Schwester Pudenziana zu beiden Seiten von Christus. Die Schwestern waren der Legende nach Töchter des christlichen Senator Pudens, der Petrus in Rom Unterkunft gewährt haben soll. Petrus und Paulus haben ihre Arme um die Frauen sie gelegt. » Apsis 1 - » Apsis 2 .
Capella di S. Zeno: Der Grabraum für Theodora, die Mutter von Papst Paschalis. Byzantische Mosaiken. Der segnende Christus, vier Engel, drunter Heilige. Mosaiken. Dort ist auch eine Bischöfin (!) abgebildet. Die Mosaiken dieser Kirche sind die bedeutendsten Mosaiken Roms aus dem 9. Jahrhundert. » Bild 1 - » Bild 2 - » Decke .

1000

» Rom, S. Pudenziana (al Viminale) (Basilika) 4./11./13./16. Jahrhundert. katholisch. Im 1. Jahrhundert lebte an dieser Stelle ein römischer Senator Pudens. Er soll Petrus bei sich aufgenommen haben. Im 2. Jahrhundert entstand an der Stelle ein Badehaus. Im 4. Jahrhundert errichtete man innerhalb der Therme eine Ecclesia Pudentina (Kirche des Pudens). Im Laufe der Zeit sah man in Pudentiana einen Frauennamen und erfand eine Lebensgeschichte. Sie sei die Schwester der Praxedis (Prassede) gewesen. 1969 sprach man den Schwestern die Heiligkeit ab. Apsismosaik um 400, das älteste erhaltene (jedoch ergänzte) Apsismosaik Roms. Christus im goldenen Gewand auf einem Thron im Lehrgespräch. Christus ist hier erstmals mit Bart wie ein Philosoph dargestellt. Die beiden Kränze haltenden Frauen sind Repräsentatinnen der Kirche aus dem Juden- und aus dem Heidentum. Vier geflügelte Wesen aus den Visionen des Ezechiel. » Apsis .


» Rom, SS. Quattro Coronati (Vier Gekrönte Heilige) katholisch. Erste Kirche 4. Jahrhundert. 1184 von den Normannen zerstört. Der heutige Bau 1110 konsekriert. Der Legende nach wurde sie wohl für vier Steinmetze aus Pannonien (Ungarn), die sich weigerten, eine Äskulap- (oder Helios-) Statue anzufertigen und dann als Märtyter starben. Oder: Vier römische Soldaten, die sich weigerten, die Statue des Äskulap zu verehren. Ein befestigtes Kloster. Kreuzgang anschauen (um 1220).

1100

» Rom, S. Maria in Cosmedin katholisch. Mittelalterlich: 6./11. Jahrhundert/772/1124. Dreischiffige Basilika, kein Querhaus. Siebengeschossiger Campanile (12. Jahrhundert). Fußboden der Cosmaten. Im Schiff befindet sich eine Schola cantorum, ein durch niedrige Marmormauern (Marmorschranken, Steinbrüstungen) umgrenzter Raum für die Kleriker mit zwei Kanzeln. In den Chorschranken Spolien, möglicherweise 6. Jahrhundert (Papst Johannes II., 532-535). Wandmalereien 12. Jahrhundert. Der Chor ist erhöht. Gotisches Ziborium über dem Altar. Osterleuchter. Bischofsthron von 1294 in der Apsis. Blockaltar davor. Der Name „Cosmedin“ ist nicht ganz geklärt, vielleicht von kosmein = schmücken. Restaurierung der Kirche 1893-1899, Re-Romanisierung, Entfernung der Barockisierung.
» Bild 2 - » Bild 3 - » Apsis Mittelschiff - » Seitenschiff - » Apsis Seitenschiff - » Decke 1 - » Decke 2 .

» Rom, S. Maria in Trastevere katholisch. Dies ist vermutlich der erste christliche Sakralbau im Rom. Der Legende nach wurde unter Papst Kallistus I. (217-222) mit dem Bau der Kirche begonnen, der bis 340 dauerte. Der heute dreischiffige Bau wurde ab 1138 errichtet. Die Kirche ist die älteste Marienkirche der Stadt, sie wurde zum Zentrum der Marienverehrung. 22 Granitsäulen. Apsismosaik um 1140: thronender Christus mit seiner Mutter Maria zwischen 10 Heiligen und dem Stifter. Dieses christliche Mosaik hat Anklänge an den Formenschatz der Antike. Drunter Mosaiken von Pietro Cavallini (um 1291): Mosaiken zum Marienleben, kein Goldhintergrund mehr. Cavallini bemühte sich als erster um Plastizität in seinen Darstellungen. Mit ihm machte sich die italienische Malerei vom byzantinischen Einfluss frei. Bereits 38 v.Chr. trat Öl an der Stelle der Kirche aus dem Boden. Dies wurde später als Zeichen auf das Kommen Christi gedeutet. Trotz einiger barocker Elemente (u.a. Holzdecke des Domenichino 1617) hat die Kirche ihr mittelalterliches Erscheinungsbild.
» Bild 2 - » Bild 3 (Gottesdienst) - » Apsis .

» Rom, S. Saba katholisch. Erste Gründung im 6./7. Jahrhundert als Zufluchtsstätte griechischer Mönche, die hier dann auf den kleinen Aventin ein Kloster hatten. Umbauten 10./12./15. Jahrhundert. Heutiges Aussehen 12. Jahrhundert. Dreischiffige Basilika, offener Dachstuhl. Im linken Seitenschiff Fresken aus dem Leben des hl. Nikolaus. Der hl. Saba lebte um 500 als Eremit und Gründer des Klosters Mar Saba bei Bethlehem. Fußboden der Cosmaten 13. Jahrhundert. » Apsis - » Decke - » Nikolaus rettet die Jungfrauen .

1200

» Rom, S. Giorgio in Velabro (S. Georg im Sumpfgebiet) katholisch. Eine Georgskirche, dreischiffige Basilika. Erste Kirche aus dem 7.-9. Jahrhundert. Der Grundriss ist nicht rechtwinklig. Apsisfresken um 1300: Christus auf der Weltkugel. Das Fresko ist an der Schwelle von der mittelalterlich-byzantinischen Andachtsmalerei zur Kunst der Frührenaissance. Ziborium. 16 antike Säulen. Die Kirche wurde 1928 in ihnre ursprünglichen Zustand versetzt, bei einem Sprengstoffattentat 1993 zerstört und dann wieder aufgebaut.
» Bild 2: Raum .

» Rom, S. Nicola in Cardere (Basilika) katholisch. Eine Nikolauskirche. Neben dem Marcellustheater. Mittelalterliche Kirche (11./12. Jahrhundert) über drei antiken Tempeln die später Gefängnis (carcere) wurden. Wiederaufbau und barocke Umgestaltung bis 1599. Restaurierung im 19. Jahrhundert.

» Rom, S. Prisca katholisch. Die heute Kirche ist aus der Zeit um 1600. Barock. Die Kirche steht auf einem Dianatempel und einem Mithräum. Prisca ließ um 500 das Mithräum zerstören und eine Kirche bauen. Im Normannensturm 1084 wurde sie zerstört. Ein Neubau von um 1100 wurde im 15. Jahrhundert und um 1600 umgebaut. » Bild 2 .

» Rom, S. Maria sopra Minerva katholisch. Baubeginn 1280, um 1450 wurde der zunächst offene Dachstuhl durch ein Gewöbe ersetzt. Gotik, die einzige gotische Kirche in Rom. Es gibt in Rom keine gotischen Kirchen, weil die Stadt im 13./14. Jahrhundert unbedeutend war. Die Kirche war die Hochburg der Dominikaner. Grundriss in T-Form, dreischiffig. Sie steht angeblich auf den Ruinen des Minerva-Tempels. Minerva war eine besonders in Rom verehrte Göttin. In der Kirche sind viele Gräber, u.a. von Katharina von Siena und Frau Angelico. In der Kirche die zunächst nackte Christus-Figur von Michelangelo, der man später ein bronzenes Lendentuch hinzufügte. Im benachbarten Orden der Dominikaner tagte lange die Kogretation der Inquisition (dort Verhöre und Folter). In der Kirche schwor Galileo Gelilei seinem angeblichen Irrtum ab. Man beachte den Elefanten vor der Kirche.
» Decke Schiff - » Decke Vierung .

» Rom, S. Maria in Aracoeli (Basilika) katholisch. Erste Kirche an dieser Stelle 6. Jahrhundert, an der Stelle des antiken Junotempels. Säulenbasilika: 22 wiederverwendete Säulen (Spolien). Die heutige Kirche 12./13. Jahrhundert, neben dem Kapitol. Innenausstattung nach und nach bis in 16. Jahrhundert.

1400

» Rom, Campo Santo Teutonico
Kirche katholisch. Letztes Viertel 15. Jahrhundert. 1972/1973 restauriert.

» Rom, S. Pietro in Vincoli (Basilika) katholisch. Renaissance (und Barock). Diese Kirche gehört zu den ältesten Kirchen Roms (4. Jahrhundert). Wiederaufbau nach Zerstörung im 5. Jahrhundert. Grundlegender Neubau dann nach 1503 (16. Jahrhundert). Baumeister: Giuliano da Sangallo, Baccio Pontelli. 20 Ionische Säulen der Antike wurden in der Kirche wiederverwendet. In der Kirche das Grab für Papst Julius II von Michelangelo von Michelangelo und angeblich die Ketten (vincoli), die Petrus fesselten, im Reliquienschrein. Grabmäler, u.a. für Nikolaus von Kues. » Bild 2 - » Decke Chor/Apsis - » Decke Schiff .

1500

» Rom, S. Pietro in Vaticano = Petersdom (Neu St. Peter) katholisch. Neu-St. Peter wurde ab 1506 als Ersatz für Alt-St. Peter (s. oben) erbaut, erste Pläne gab es seit 1452. Einweihung 1626. Die Kirche ist gewestet. Sie war bis 1989 die größte Kirche der Christenheit. Sie war zunächst als Zentralbau mit Kuppel geplant. Baumeister: Donato Bramante, Raffael, Antonio da Sangallo d.Ä., Michelangelo Buonarotti, Peruzzi, Sangallo d.Ä., Giacomo della Porta u.a. Der Bau verlief schleppend. Die Reformation entzündete sich an den Ablassgeldern (mit dem Peterspfennig) für den Bau der Kirche, durch die Reformation gab es weniger Geld. Auch der Sacco di Roma verzögerte. 1629 übernahm Bernini die Bauleitung und errichtete die Fassade und die Kollonaden. Die meisten Kunstwerke in der Kirche sind der Trauer gewidmet: Grabmäler für Päpste. Die Kuppel hat zwei Schalen. Innere Höhe 119 Meter, Durchmesser 42,30 Meter. Länge der Kirche mit Vorhalle: 212 Meter, Breite des Querhauses 152 Meter. Sie fasst angeblich etwa 60.000 Menschen. 1624-1633: Bronzebaldachin von Bernini. » Bild 2 (Decke) - » Decke Schiff - » Papstaltar, Baldachin, Confessio (= Heiligengrab unter Hauptaltar = Märtytrergrab bzw. Märtyrergedenkstätte) - » Baldachin, Kuppel - » Kuppel - » Chor und Cathedra Petri - » Decke Chor - » Alabasterfenster Heiliger Geist .

» Rom, S. Maria in Via (die an der Staße gelegene Marienkirche) katholisch. 1491-1513. Barock. Architekten: Giacomo della Porta, Francesco de Volterra, Martino Longhi. Der Bau der Kirche wurde der Legende nach durch ein Wasserwunder ausgelöst. » Bild 2 .

» Rom, S. Giovanni (Battista) dei Fiorentini (Johannes der Täufer) katholisch. 1519/1520-1620. Die Kirche war bis 1906 Nationalkirche der Florentiner in Rom, seitdem ist sie Gemeindekirche des Stadtteils. Baumeister: Antonio de Sangallo d.J.; Giacomo Della Porta u.a. Kuppel von Carlo Maderno. Das Innere dreischiffig, weit, hell. Hochaltar von Francesco Borromini (1640). Borromini und Maderno liegen in der Kirche begraben. » Kuppel .

» Rom, S. Maria di Loreto am Trajansforum. Erbaut im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts. Baumeister: Sangallo d.J. Pläne von Bramante. Zentralbau: quadratischer Grundriss mit angefügtem Altarraum. Kuppel. Die Zunftkirche der Bäcker. Zu Loreto: Die Legende sagt, dass 1291 das Haus, in dem der Engel Maria die Botschaft von ihrer jungfräulichen Schwangerschaft brachte, von Engeln aus Nazareth nach Dalmatien und dann nach Recanti und dann 1295 nach Loreto bei Ancona gebracht wurde. » Kuppel .

» Rom, S. Spirito in Sassia katholisch. 1538-1544. Barock. Baumeister: Antonio da Sangallo d.J. Den Vorgängerbau ließ König Ina von Sassia (Wessex) 727 oder 728 bauen für englische Pilger, daher kommt der Name.

» Rom, S. Maria in Traspontina katholisch. Erbaut ab 1566. Baumeister: Giovanni Sallustio Peruzzi. Die vorherige Kirche gleichen Namens wurde wegen Erweiterungen der Engelsburg abgerisse. In der Kirche befinden sich zwei Säulen, an denen Petrus und Paulus der Legende nach festgebunden waren, bevor sie ihr Martyrium erlitten. Standort: Via delle Conzilliazione. » Decke Schiff - » Decke Kuppel .

» Rom, Il Gesù (Jesuskirche) = SS. Nome di Gesù katholisch. 1568-1584. Stil: Barock, der – bevor er Barock ganannt wurde – Jesuitenstil hieß. Die Hauptkirche der Jesuiten. Baumeister: Jacopo da Vignola, dann Giacomo della Porta. Die Kirche ist eine architekturgeschichtliche Besonderheit. Die Kirche hat nur scheinbach ein Querschiff. Erstmalig wurde auf eine Hallenkirche mit einem Tonnengewölbe und mit einem Scheinquerschiff eine Kuppel gesetz, über der Vierung. Die Kirche wurde häufig nachgeahmt. Viele Gräber, u.a. von Ignatius von Loyola. Langhaus und Kuppel wurden 1668-1683 später mit Illusionsmalerei versehen, Maler: Giovanni Battista Gaulli. Das Dekor verkündet: Fromme Katholiken fahren froh in den Himmel, Protestanten und andere Ketzer kommen in die Flammen der Hölle. » Bild 2 - » Kuppel .

Rom, S. Marcello al Corso katholisch. 1519-1592. Architekten: Antonio de Sangallo, Jacopo Sansovino. Einschiffig. Hier starb Papst Marcellus in der letzten Christenverfolgung (308-309). Erste Kirche 9. Jahrhundert, 1518 abgebrannt.

» Rom, S. Marcello al Corso katholisch. 1519-1592. Architekten: Antonio de Sangallo, Jacopo Sansovino. Einschiffig. Hier starb Papst Marcellus in der letzten Christenverfolgung (308-309). Erste Kirche 9. Jahrhundert, 1518 abgebrannt.

» Rom, Chiesa Nuova (Neue Kirche) = S. Maria in Vallicella katholisch. 1575-1599 erbaut. Barock. Bauherr: Filippo Neri und die Bruderschaft der Oratorier. Erster Baumeister: Matteo da Città di Castello. Zeiter Baumeister: Martino Longhi der Ältere. Pfeilerbasilika, dreischiffig, kreuzförmig, Vierungskuppel. Fresken von Pietro da Cortona. Gemälde von Peter Paul Rubens.
» Decke Vierung/Kuppel .

1600

» Rom, S. Maria della Scala katholisch. Barock. 1593-1610. Hochaltar ca. 1650. Innen reich geschmückt, mehrfarbiger Marmor. » Bild 2 .

» Rom, S. Andrea della Valle katholisch. 1586-1622. Barock. Klosterkirche des Theatinerordens. Vorbild der Kirche ist Il Gesu. Baumeister: Francesco Grimaldi, Giacomo delle Porta, Carlo Maderno (Kuppel), Carlo Rinaldi. Maler der Fresken in der Kuppel und in der Apsishalbkuppel: Domenichino. Die zweitgrößte Vierungskuppel in Rom. Puccini lässt den ersten Akt der Oper “Tosca” in dieser Kirche spielen. » Bild 2 - » Decke Chor - » Decke Kuppel .

» Rom, S. Giovanni della Pigna katholisch. 1624. Erste Kirche an dieser Stelle wohl schon im 10. Jahrhundert.

» Rom, S. Ignazio (di Loyola) katholisch. Barock. 1626-1685 zu Ehren von Ignatius von Loyola erbaut, der 1540 den Jesuitenorden zur Gegenreformation und für die Wissenschaft gründete und 1626 heilig gesprochen wurde. Jesuitenkirche (wie Il Gesu). Baumeister: Orazio Grassi. Grundriss: lateinisches Kreuz. Apsis. Die Kirche hat keine Kuppel, aber eine Illusionsmalerei von Andrea Pozzo, die eine Kuppel zeigt (Scheinkuppel). Das Bild zeigt die missionierten Erdteile und den Eingang von Loyola ins Paradies.
» Decke Schiff - » Decke Scheinkuppel .

» Rom, SS. Vincenzo e Anastasio katholisch. Baubeginn 1650. Baumeister: Martino Longhi d.J. Barockkirche an einer Ecke der Piazza di Trevi. Welcher hl. Anastasius und welcher hl. Vinzenz gemeint sind, ist undeutlich.

» Rom, S. Giovanni in Laterano katholisch. Das Innere wurde im 1646/1650 von Francesco Borromini umgestaltet. Barock. Die vergoldete Kassettendecke ist von 1562-1567. Die Apsis ist ein Neubau von 1884-1886, ein frühchristliches Mosaik des 13. Jahrhunderts wurde übernommen: Das Kreuz als Siegeszeichen auf dem Vierstromberg, aus dem Hirsche und Schafe trinken. Papstaltar mit Ziborium. Als erste Kirche an dieser Stelle wurde eine fünfschiffige Basilika mit Querhaus 314-318 erbaut, Anbauten und Umbauten im 5., 8., 10., 13. und 15 Jahrhundert. Im 16. und 17. Jahrhundert dann ein Neubau. Die alte Lateranbasilika ist in der neuen vollständig erhalten, aber nicht mehr sichtbar. Dies ist die Kirche der römischen Bischöfe, also die Kirche der Päpste. Hier residierten die Päpste bis zum Exil in Avignon, dann ab dem 15. Jahrhundert im Vatikan. Bis 1870 wurden alle Päpste hier gekrönt. Hier fanden Konzile statt 1123, 1139, 1179, 1215, 1512. Die Kirche steht auf den Mauern des Palastes der Familie Laterani. Länge der Kirche: 130 Meter. Die Kirche war bis 896 eine Salvator-Kirche, dann wurde sie eine Johanneskirche. Die älteste der vier Patriarchalbasiliken. 28 Papstgräber.
» Bild 2 - » Apsis .

» Rom, S. Giovanni in Fonte – Baptisterium des Lateran katholisch. Unter Konstantin erbaut, heute Barock. Die Achteckform (Oktogon) bekam das Baptisterium 432. Es wurde häufig umgebaut und erneuert. Heute ein zweigeschossiges Säulensystem. Die Achteckform wurde Vorbild für Taufkirchen weltweit. Die älteste heute noch benutzte Taufkirche der Christenheit, auf den Grundmauern einer antiken Therme.
» Decke .

» Rom, S. Maria in Montesanto katholisch. 1662-1679. Die erste der beiden Zwillingskirchen. Baumeister: Carlo Rainaldi. Ovaler Grundriss mit Kuppel. Die Kirche der Karmeliter von Monte Santo auf Sizilien. Die linke Kirche am Piazza del Popolo.
» Decke Kuppel .

» Rom, S. Maria in Trivio
katholisch. Eine kleine barocke Hallenkirche. Neugestaltung und Restaurierung 1573-1575. Die Innenausgestaltung (Decke) von Antonio Gherardi (1644-1702). Der Name bedeutet wohl: „an der Kreuzung von drei Straßen“.
» Decke Schiff .

1700

» Rom, S. Silvestro in Capite katholisch. Barock. Gründung in der Mitte des 8. Jahrhunderts. Neuerrichtung Ende 16., Anfang 17. Jahrhundert. Den golden-dunklen Innenraum schuf Carlo Rainaldi.

» Rom, Polnische Kirche katholisch. Baumeister wohl Benedykt Renard, 1712ff.

» Rom, S. Maria delle Grazie alle Fornaci katholisch. 1735. Barock. Baumeister: Andrea Pozzo. Initiator der Kirche war der Geistliche Don Giusieppe Faralda, der um ein Madonnengnadenbild eine Kirche errichten wollte. Fornaci sind Kalköfen. » Bild 2 .

» Rom, SS. Nome di Maria katholisch. An der Trajanssäule. 1736-1738. Spätbarock, der in den Klassizismus übergeht. Mariä Namen ist eine vornehme Erzbruderschaft. Baumeister: Antoino Dérizet. Zentralbau: elliptischer Grundriss, überwölbt mit Kuppel. Die Vorgängerkirche war verfallen. Als 1683 die Rom belagernden Türken geschlagen worden waren, wurde die Vorgängerkirche abgerissen und diese Kirche erbaut. » Kuppel .

» Rom, S. Maria Maggiore katholisch. Heute Spätbarock, 1741-1750. Dreischiffige Basilika, 86 Meter. Urbau aus dem 5. Jahrhundert (ca. 440 vollendet). Kassettendecke aus der Renaissance. Für die Vergoldung soll das erste Gold verwendet worden sein, das aus Amerika kam. Mosaiken im Triumphbogen aus dem 5. Jahrhundert. Apsismosaik mit der Krönung von Maria 1292-1295 von Jacopo Torriti. Nach einer Legende von um 1000 erschien 352? (363?) dem Papst Liberius, dem Johannes und seiner Frau die Maria die Maria mit dem Auftrag, dort eine Kirche zu bauen, in der Nacht zum 5. August Schnee fällt. Das Fest Maria Schnee erinnert daran. In der Confessio kniet Papst Pius IX. (1880). » Apsis 1 - » Apsis 2 - » Baldachin - » Confessio 1 - » Confessio 2 .

» Rom, SS. Bonifacio e Alessio All´ Aventino = S. Alessio katholisch. Die heutige Kirche 1744-1750, Spätbarock. Die erste Kirche an dieser Stelle 4./5. Jahrhundert. Die Kirche steht auf dem höchsten Punkt den Aventin. Es ist umstritten, welcher Bonifatius Kirchenpatron ist (ein Heiliger der Ostkirche?, der Missionar?). Alexius von Edessa soll aus Angst vor Fleischeslust am Hochzeitsabend von seiner Braut weg geflohen sein. Die Legende hat mehrere Varianten. » Decke .

» Rom, S. Anastasia (Basilika) katholisch. Erste Kirche 4./5. Jahrhundert. Heutiger Bau 17. Inneneinrichtung Barock von Carlo Gimac (Gimacchi) 1721-1722. » Decke Schiff .

» Rom, San Claudio (dei Borgognoni) katholisch. Inneneinrichtung 18. Jahrhundert, 1963 umgestaltet.

» Rom, S. Maria degli Angeli e dei Martiri katholisch. Spätbarocke Kirche in antiker Gewölbestruktur. Kirche in den alten Diokletian-Thermen von um 300. Michelangelo 1561-1564 und fortgesetzt bis 1750. Kirche für Maria und den ihr dienenden Erzengeln. » Bild 2 .

» Rom, S. Bartholomeo all´ Isola (auf der (Tiber-)insel) bzw. SS. Adalberto e Paulino (Basilika) katholisch. 16. und historisierend 19. Jahrhundert. Auf der Tiberinsel. Früher stand hier ein Äskulaptempel mit einer heiligen Quelle. Nach der Ermordung von Bischof Adalbert von Prag um 1000 weihte Kaiser Otto III. die Kirche dem Adalbert. » Bild 2 .

1800

» Rom, SS. Trinità dei Monti katholisch. Baubeginn 1482/1495/1502-1585, beschädigt in den Napoleonischen Kriegen, 1816 wieder hergestellt. Kirche und Kloster gehörten bis 2006 den franzöisischen Nonnen von Sacré Coeur. Die Kirche oberhalb der Spanischen Treppe, die Treppe wurde erst 1723-1725 errichtet.

» Rom, All Saints Church anglikanisch. Ab 1880 erbaut. Architekt: G.E. Street. Stil: Historismus: Viktorianische Gotik. » Decke .

1900

» Rom, S. Anselmo All´ Aventino katholisch. 1893-1900. Entwurf: Ildebrando de Hemptinne. Historismus: Lombardische Romanik. » Decke Schiff .

» Rom, Christuskirche evangelisch-lutherisch 1911-1922. Franz Schwechten, der Lieblingsarchitekt Kaiser Wilhelms II., entwarf diese Kirche. Ein wilhelminischer Prachtbau. Das evangelische Deutschland sorgte für die Einrichtung: Die Gustav-Adolf-Frauenvereine der Lutherstädte stifteten Taufbecken (Mansfeld), Altar (Erfurt), Kanzel (Magdeburg) u.a. Das Geläut ist ein Abguss des Geläutes der Wittenberger Schlosskirche. Die Reformation soll so in Rom läuten.
» Apsis - » Decke .

» Rom, Villa Fatima Cappella katholisch.

» Rom, SS. Pietro e Paolo katholisch. Intensive Planung 1937-1939. Bauende 1955. Architekten: Arnaldo Foschini, Costantino Vetriani u.a.. Zentralbau, Grundriss griechisches Kreuz. Die Kuppel ist 72 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 28 Metern. Die Kirche ist im "EUR" (Esposizione Universale di Roma). EUR ist der heutige Name eines modernen Stadtviertels im Süden Roms, das nach dem Willen Mussolinis die Weltausstellung 1942 beherbergen sollte. Die ursprüngliche Bezeichnung lautete E42 (Esposizione Universale 1942). Das ganze EUR ist durch moderne und rationalistische (auch faschistische) Architektur geprägt. » Von links nach rechts - » von vorne nach hinten - » von rechts nach links - » Kuppel .