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Bayern ohne Würzburg, München und Nürnberg


» Fürth, St Michaelskirche evangelisch. Innenrenovierung um Stil der Neugotik 1815/1830. Ursprünglich eine Wehrkirche. Langhaus um 1100. Turm, Westportal, Südeingang gotisch um 1400. Chor um 1480. - » Decke Chor .

» Geiselwind, Autobahnkirche "Licht auf unserem Weg" ökumenisch. 2001.

» Gunzenhausen, Schäferwagenkirche (mobile Kirche) evangelisch 2008. Es gibt drei Schäferwagenkirchen des Dekanatsbezirkes Gunzenhausen, auf dem 2. ÖKT 2010 in München waren zwei. Jede hat einen Tisch als Altar und Bänke, außerdem ein Zeltdach. Sie werden bei der Urlauberseelsorge im Fränkischen Seenland, bei Jugendgottesdiensten und bei Gemeindefesten eingesetzt. » Bild 2 .

» Passau, Dom St. Stephan katholisch. Barock. Der heutige Bau wurde von 1668 bis 1693 errichtet. Die erste Kirche an dieser Stelle wurde 720 gebaut.

» Münsterschwarzach, Abteikirche katholisch. 1935-1938. Architekt: Albert Boßlet.

Würzburg

» Veitshöchheim, St Vitus katholisch. 1691.

» Würzburg, Bürgerspital katholisch. Gotisch. » Bild 2 .

» Würzburg Karmelitenkirche (Reurerkirche) katholisch. 1662. Einschiffig. Tonnengewölbe. Architekten: J.B. van der Driesken und Antonio Petrini. Erste Barockkirche in Würzburg. Zerstörung 1945. Wiederaufbau bis 1950. Besonderheit: Baldachin. 1977-2009 Erneuerung des Innenraums nach einem Konzept von Paul Nagel.

» Würzburg, Marienkapelle katholisch. 1377 begonnen. Zerstörung 1945. Ausstattung danach von 1948-1961 neu. Sie steht auf den Überresten einer 1349 zerstörten Synagoge.

» Würzburg Neumünster katholisch. Erste Kirche an dieser Stelle 11. Jahrhundert. Barockisiert. 1945 zerstört. Renovierung bis 2009. Die Kirche gilt als Urstätte des Christentums in Franken. Sie wurde an jener Stelle errichtet, wo 689 die Frankenapostel Kilian, Kolonat und Totnan um ihres Glaubens willen getötet und ihre Gebeine zunächst heimlich verscharrt wurden.

» Würzburg, St. Burkard katholisch. Romanische Basilika 1042 geweiht, 1168-1180 Portalvorhalle (Paradies), 1494/1495 Ostchor und Querhaus. Weitere Baumaßnahmen 1663-1667. Ehemalige Kirche des Benediktinerklosters, seit 1464-1803 Ritterstift St. Burkard. » Bild 2 .

» Würzburg, St. Gertraud katholisch. In heutiger Gestalt erbaut 1611-1613. Saalkirche. Renovierungen bis 1950, 1961-1963, 1981.

» Würzburg St. Johannis evangelisch. 1957. Architekt: Reinhard Riemerschmid (1914−1996). Einschiffiger Saalbau. Erste Kirche an dieser Stelle 1945 zerstört. » Bild Taufbereich .

» Würzburg, St Kilian Dom katholisch. Heute: Kombination von romanischen, barocken und modernen Elementen. Die barocke Innenraumgestaltung von 1701/1704 durch P. Magno wurde beim Wiederaufbau nach 1945 aufgegeben. Älteste Kirche an dieser Stelle begonnen um 1040. 1945 zerstört. 1967 Weihe nach Niederaufbau. » Bild 2 - » Bild Decke Vierung .

» Würzburg, St. Stephan evangelisch. 1789 Saalkirche. Architekt: J. Ph. Geigel. Zerstörung 16. März 1945. Wiederaufbau 1949-1952. Einweihung 1955. Beim Wiederaufbau wurde die Kirche innen im Sinn von 1789 gestaltet: Erhöhter Chor, lichter und weiter Raum, Kassettendecke statt der alten Spiegeldecke und weitere Neugestaltungen.

» Würzburg, Stift Haug katholisch. 1670-1691. Architekt: Antonio Petrini. Der erste große Kirchenbau der Barockzeit in Franken. Vierungskuppel. » Bild 2 - » Decke Schiff.



Nürnberg

» Nürnberg, Frauenkirche katholisch. 1355-1358, gotische, dreischiffige Hallenkirche. Sie wurde an der Stelle erbaut, an der bis zum Pogrom 1349 die Synagoge stand. Bauherr der Kirche war Kaiser Karl IV, die Kirche war zunächst seine Hofkapelle. » Bild 2 - » Decke Chor - » Decke Schiff .

» Nürnberg, St Egidienkirche evangelisch-lutherisch. 1711-1718 bzw. 1963. Barock. Zerstörung 1945, Wiederaufbau 1955-1963. Die Kirche ist ein Beispiel für den „veränderten Wiederaufbau“. Das Oval das barocken Raums blieb erhalten. Barocker Grundriß mit moderner Deckenwölbung. Die doppelten Emporenreihen sind nicht mehr da. Der Raum hat lichte Weite, ein traditioneller Raum, der doch modern ist. Die Vierung wird vom Bronzekreuz dominiert (Rudolf Gröschel), der Chor ist barock mit Blätterranken. Der Altar ist ein moderner Altar, der jetzt in der Vierung steht. » Decke Chor 1 - » Decke Chor 2 - » Decke Schiff - » Kuppel .

» Nürnberg, St Elisabeth katholisch. Innenausbau der historistisch-klassizistischen Kirche 1902/1903. » Kuppel .

» Nürnberg, St Jakob evangelisch-lutherisch. 14. Jahrhundert. » Decke Chor 1 - » Decke Chor 2 .

» Nürnberg, St Klara katholisch. Zunächst die Kirche eines Frauenklosters, 1273 geweiht. Hier war die Äbtissin Claritas Pirkheimer (1467-1532). 1945 zerstört, 1948-1953 Wiederaufbau. 2007 Umgestaltung. » Decke Chor - » Eingangsbereich .

» Nürnberg, St Lorenz evangelisch-lutherisch. Baubeginn der dreischiffigen Kirche um 1250 (Hochgotik). Der spätgotische Hallenchor kam als Erweiterung 1439-1477 dazu. » Decke Chor 1 - » Decke Chor 2 - » Decke Chor 3 - » Decke Schiff 1 - » Decke Schiff 2 .

» Nürnberg, St Martha evangelisch-reformiert. 1356-1360. 1945 beschädigt, 1946 restauriert. 2000 Umgestaltung des Chorraums.

» Nürnberg, St Sebald evanglisch-lutherisch. Baubeginn der romanischen Kirche um 1215/1230, Veränderung zur gotischen Kirche 1309 bis 1379. Im Krieg zerstört, 1957 Wiederaufbau. » Decke Chor 1 - » Decke Chor 2 - » Decke Schiff 1 - » Decke Schiff 2 .


München

1400

» München, Zu Unserer Lieben Frau (Frauenkirche) katholisch. Spätgotik. Hallenkirche. Erste Kirche an dieser Stelle um 1240. Grundsteinlegung für die heutige Kirche 1468. - » Decke Schiff .

1500

» München, St. Michael katholisch. 1583-1597. Spätrenaissance. Hauptarchitekt: Friedrich Sustris. Jesuitenkirche. Tonnengewölbe. » Decke Schiff .

1600

» München-Neuhausen, Winthirkirche katholisch. Spätgotische Kirche wiederholt umgebaut, zuletzt 1933 und 1949. Barockaltar.

» München, St. Kajetan - Theatinerkirche katholisch. 1662-1690. Hochbarock. Baumeister: Barelli und C. Zuccalli. » Kuppel .

1800

» München, St. Lukas evangelisch (Mariannenplatz) Grundsteinlegung 1893, Einweihung am 1. Advent 1896. Die größte evangelische Kirche Münchens. Architekt: Albert Schmidt. Historismus. Der Stil hat enthält Romanik und Gotik, aber auch orientalische, spätgotische, frühklassizistische Elemente. Der Dom in Berlin, die Ringkirche in Wiesbaden und diese Kirche bilden eine Art. Innen werden damalig aktuelle aber neue Gedanken zum Gottesdienst architektonisch umgesetzt: Die Kirche ist Versammlungsort für die feiernde Gemeinde, die Einheit der Gemeinde wird betont, alle können den Altar sehen, das Abendmahl kann im Kreis um den Altar gefeiert werden. Der Innenraum zeigt eine Weitläufigkeit durch die Melonenkuppel über dem Zentralraum. Beim 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 hing die Kugel in der Kirche, 4 Meter Durchmesser. Videoprojektoren strahlen auf die Kirche. Ein Kunstprojekt von Maria und Neda Ploskow. » Chor Decke - » Kuppel .

1700

» München-Sendling, Alt-St. Margaret katholisch (Plinganser Straße) 1711/1712. Architekt: Zwerger. Barock. Die vorherige Kirche an dieser Stelle wurde bei der Sendlinger Bauernschlacht 1705 fast vollständig zerstört.

» München, Heilig Geist katholisch. Erste Kirche 13.Jahrhundert, wiederholt abgebrannt und neu aufgebaut, zuletzt um/nach 1400. Gotische Hallenkirche, 1727-1730 durch Ettenhofer und die Brüder Asam barockisiert. » Decke - » Decke Chor .

» München St. Johann Nepomuk - Asamkirche katholisch. 1733-1746. Spätbarock. Die Kirche wurde als Privatkirche von Egid Quirin Asam erbaut. Cosmas Damian Asam malte die Fresken. Länge ca. 28 Meter, Breite ca. 9 Meter, Höhe ca. 18 Meter. - » Decke Chor .

1910

» München-Sendling, St. Margaret katholisch (Margaretenplatz) 1901-1913. Historismus: Stil des italienischen Barock (Vorbild Il Gesu in Rom?). Architekt: Michael Dosch und ab 1910 Boemmel.

1920

» München, St. Sebastian katholisch (Schleißheimer Straße) 1928/1929. Expressionistische Architektur und als solche eine Ausnahme des sonst heimatverbundenen, traditionellen Kirchenbaus in München. E. Herbert und O. Kurz gestalteten diese Kirche als Preisträger eines Wettbewerbs als Backsteinbau. Wiederaufbau 1945-1949. Renovierung 1983/1984. » Decke Chor .

1930

» München-Harlaching, Heilige Familie katholisch. 1930/1931. Architekt: Richard Steidle. Nüchterne Kastenform. Neun Stufen zum Chor. Die Kirche ist die erste moderne Kirche von Steidle, zu gehört zu den frühesten modernen Kirchen in München. Sie hat eine Nähe zur Neuen Sachlichkeit der 1920er Jahre. Länge ca. 38 Meter, Breite ca. 14 Meter. Der rote Vorhang hängt seit 1957. 1966/1967 Neugestaltung des Altarraums.

1950

» München, Herz-Jesu. Klosterkirche der Niederbronner Schwestern katholisch. 1953-1955. Architekten: Alexander Freiherr von Branca, Herbert Groethuysen. Dreischiffige Hallenkirche. Skelettbau in Beton. Die Decke im Mittelschiff ist in Beton gegossen. Eine der ersten modernen Kirchen in München, die erste völlig in Stahlbeton. Zu beiden Seiten des Altars ist der zur Gemeinde hin geschlossene Chorraum der Schwestern. » Decke Schiff - » Decke Chor .

» München, Matthäuskirche evangelisch. 1955. Architekt: Gustav Gsaenger. » Baustelle 2009 .

» München, St. Laurentius katholisch. (Nürnberger Straße) 1955. Architekt: Emil Steffann und Siegfried Östreicher. Diese Kirche hat im modernen deutschen Sakralbau eine Schlüsselstellung. Zehn Jahre vor dem 2. Vaticanum nimmt es durch die räumliche Konzeption die Liturgiereform vorweg. Leicht erhöhte Altarinsel. Die Bänke sind in drei Blöcken auf die Altarinsel hin ausgerichtet. Der Raum ist schmucklos, er strahlt Ruhe und Geborgenheit aus. Die Kirche entstand aus der katholischen Jugendbewegung und liturgischen Bewegung der 1920er Jahre heraus. Wegbereiter war Romano Guardini. Beim Gottesdienst wurde die um den Altar versammelte Gemeinde aktiv in die Messfeier eingebunden. Die Messe und die Messgesänge waren auf deutsch. Dies war Heinrich Kahlefeld zu verdanken, der in engem Kontakt zu Guardini stand. Rudolf Schwarz machte Kahlefeld auf Steffann aufmerksam. Nach langen Gesprächen zwischen Kahlefeld und Steffann entstanden die ersten Pläne für die Kirche. » Bild 2 von vorne - » Bild 3 von links - » Bild 4 von rechts
- » Altarinsel 1 - » Altarinsel 2
- » Decke Chor -
» Taufkapelle 1
- » Taufkapelle 2 .

1960

» München-Laim, Offenbarungskirche evangelisch Zeltform, 1961/1962.

» München (Insbrucker Ring), Rogatekirche evangelisch, Zeltform, 1963.

» München, Kreuzkirche evangelisch (Hiltenspergerstraße 55). 1968. Architekt: Theodor Steinhauser. Halbrunder Raum, verklinkert. Beim 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 hingen als Kunstprojekt von Ladislav Zajak Diskokugeln in der Kirche. » Bild 2 - » Decke Chor .

1970

» München, Lätarekirche (Quiddestraße) evangelisch. 1971.
» München-Olympisches Dorf, Evangelische Olympiakirche 1970-1972. Seit den XX. Olympischen Spielen befinden sich oben in einem zweigeschossige Stahlbeton-Skelettbau eine evangelische und eine katholische Kirche. Vom gemeinsamen Foyer aus ist links die katholische und rechts die evangelische Kirche. Der Bau ist konstruiert in quadratischem Raster, Verwendung von Industriefertigteilen. Pläne von Christ und Karg.

» München-Olympisches Dorf, Katholische Kirche Frieden Christi 1970-1972. Seit den XX. Olympischen Spielen befinden sich oben in einem zweigeschossige Stahlbeton-Skelettbau eine evangelische und eine katholische Kirche. Vom gemeinsamen Foyer aus ist links die katholische und rechts die evangelische Kirche. Der Bau ist konstruiert in quadratischem Raster, Verwendung von Industriefertigteilen. Pläne von Christ und Karg.

» München, St. Jakobus (Quiddestraße) katholisch. 1974. Architekt: Eisele. Dies ist die Werktagskapelle, ein Rundbau. » Bild 2 .

2000

» München-Harlaching, Evangelische Kapelle im Krankenhaus Harlaching 1998-2000. Künstler: Werner Mally. Ein schmaler-rechteckiger Raum ohne Fenster. Der Raum hat einen dunkelblauen und einen gelben Teil, Nacht und Tag. Der Eingang liegt im dunklen Teil, der Altar steht im hellen, der Besucher geht von der Nacht in den Tag. Das Lichtkreuz (durch Neonröhren hinter Glas) an der Decke ist über dem Altar. » Bild 2 - » Bild 3 - » Decke .

» München-Neuhausen, Herz-Jesu-Kirche katholisch. 1998-2000. Architekten: Markus Allmann, Amandus Sattler, Ludwig Wappner. Eine Raum-in-Raum-Architektur. Die äußere Hülle ist eine Stahl-Glas-Konstruktion, die innere Hülle besteht aus einer Holzkonstruktion mit Lamellen. Die Lamellen öffnen sich zum zunehmend zum Altar hin und beleuchten diesen. Dazwischen ist ein Umgang, in dem sich der Kreuzweg befindet. Je nach Beleuchtung tritt das Kreuz vorne hervor oder in den Hintergrund. Taufstein im Mittelgang.
» Bild 2 - » Decke Chor .

» München-Riem, Sophienkirche evangelisch (Platz der Menschenrechte) 2000-2005. Architekt: Florian Nagler Architekten. Kirchenzentrum. Der Raum ist 12 x 12 x 9 Meter groß. Farbiges Kreuz von Raimer Jochims. Beim 2. Ökumenischen Kirchentag 2010 schwebte ein gleichschenkliges transparentes „Luftkreuz“ mit Propeller von Wilhelm Koch im Raum. 3,2 x 3,2 x 1,2 Meter.

» München-Riem, St. Florian katholisch (Platz der Menschenrechte) 2000-2005. Architekt: Florian Nagler Architekten. Kirchenzentrum. Auferstehungsfenster von Hella Santarossa.
» Blick von rechts - » Blick von Links - » Auferstehungsfenster - » blaues Fenster - » Taufkapelle .

» München, (Mobile) Pfadfinderkirche beim 2. Ökumenischer Kirchentag München 2010.